Zusammenfassung
Die Skizze veranschaulicht eine Vakuumdestillation (hier:
mit Normschliffverbindungen) von Flüssigkeiten.
- Wärmequelle (hier: ein Bunsenbrenner) (1)
- Destillierkolben (ein Rundkolben) (2)
- Destillieraufsatz
- Thermometer (4)
- Kühler (5)
- Kühlwassereingang (6)
- Kühlwasserausgang
- Rundkolben (wegen Vakuumdestillation!) für Destillat
- zur Vakuumpumpe (9)
- Vakuumadapter
- (1) Zum Erhitzen der Flüssigkeit wurde früher häufig ein Bunsenbrenner mit darüber liegendem Drahtnetz mit Asbesteinlage verwendet. Bequemer und sicherer ist heutzutage ein Heizpilz.
- (2) Einige „Siedesteine“ in der Flüssigkeit verhindern einen Siedeverzug
- (4) Schliffthermometer und Destillieraufsatz müssen so aufeinander angepasst sein, dass die Thermometerkugel sich in Höhe des nach unten weisenden (möglichst engen) Glasrohres befindet.
- (5) Liebig-Kühler
- (6) Der Kühlwassereintritt erfolgt am unteren Ende des Kühlers. Wird hingegen das Wasser am oberen Ende zugeführt, so ist nur bei sehr hohem Wasserdurchsatz eine blasenfreie Wasserfüllung und damit eine gute Kühlwirkung gewährleistet.
- (9) Für eine Destillation unter Atmosphärendruck entfällt der Anschluss einer Vakuumpumpe. Für eine Vakuumdestillation genügt in vielen Fällen der Anschluss einer Wasserstrahlpumpe. Um bei einem Nachlassen des Wasserdrucks ein „Zurücksteigen“ des Wassers in den Rundkolben (8) zu vermeiden, muss ein leeres dickwandiges Auffanggefäß zwischen Pumpe und Rundkolben angeschlossen werden.
Dreifuss, Stative und Stativklammern, die benötigt werden,
um die Apparatur zusammenzuhalten, werden der
Übersichtlichkeit halber in der Skizze nicht gezeigt